Basics, Blog, Herzhaft, Rezepte, Versuchsküche

Salzgurken nach polnischem Rezept

IMG_5096
Drucken
Twittern Teilen Merken Teilen

Diese Gurken sind ein Traum. Zugegeben, es sind nicht die klassischen sauren Gurken die mehr nach Essig als nach was anderem schmecken. Es sind Gurken welche durch milchsaure Gärung einen intensiven Geschmack entwickeln und dazu noch einfach herzustellen sind.

Gurken
  • 2 kg Einlegegurken, möglichst klein und fest
  • 2-3 Stangen frischen Dill
  • Bund Dillkraut
  • 3-5 frische Knoblauchzehen, geschält (Geschmacksache)
  • 2-3 Dolden Fenchelkraut, könnte auch weggelassen werden
  • Daumengroßes Stück frischen Ingwer
  • 2 EL Senfsaat
  • ein paar angedrückte Pimentkörner

Sud – das ist das Grundrezept – wenn Ihr mehr Sud benötigt, einfach mehr herstellen. Ich habe für das Rezept die 1,5 fache Menge gebraucht.

  • 1 Liter Wasser
  • 10 g jodfreies Meersalz
  • 50 g Honig Alternativ Rohrzucker
  • 2 EL feinen Weißweinessig

Vorbereiten

Die Gurken gut waschen und mindestens eine Stunde in kaltem Wasser wässern.

Ein (oder mehrere) Gefäß vorbereiten was man verschließen kann, welches jedoch Luft entweichen lässt. Keramiktopf mit Deckel, Einmachglas mit Gummidichtung usw. Bitte mit kochend heißem Wasser ausspülen.

Die Zutaten für den Sud alle zusammen kurz auskochen und beiseite stellen.

Alle restlichen Zutaten abwechselnd in das Gefäß schichten. Bitte zum oberen Rand etwas Platz lassen. Die Gurken komplett mit der Flüssigkeit bedecken und mit einem Glas – oder Keramikdeckel (bei mir waren es 3 Weckdeckel aus Glas) beschweren, so das man das Gefäß schließen kann und alle Zutaten unter dem Sud liegen.

IMG_4979

Die Gurken zwei Tage durchziehen lassen, an einem dunklen kühlen Ort (kein Kühlschrank). Dann können sie schon probiert werden. Je länger die Gurken stehen, desto intensiver wird der Geschmack und die Gurken bekommen eine klassische „Einlegegurken“ Konsistenz. Ich persönlich mag sie gern nach 2-3 Tagen, da sind sie knackig und extrem frisch mit einem dezenten Aroma.

Geschmacksache halt,

lasst es Euch schmecken und macht ein was das Zeug hält,

Eure Dagmara